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Projekt
IoT, KI & innovative Meßmethoden

Nachhaltiger, gesundheitlicher Verbraucherschutz der Zukunft

Im Rahmen des Projektes werden Szenarien entwickelt, wie durch den konsequenten Einsatz des Internet der Dinge und künstlicher Intelligenz (KI) entlang der Lebensmittel-Lieferkette von der Produktion bis zum Konsumenten deutliche Verbesserungen in den Bereichen Verbraucherschutz und -information, in der Überwachung der Lebensmittelqualität und Sicherheit sowie hinsichtlich einer möglichen Reduktion von Lebensmittelverschwendung erzielt werden können.

Arbeitspakete
  • AP1
    Planung Messaktivitäten
    • In AP1 wird zunächst die genaue Planung der Messaktivitäten aller innovativen Messmethoden, sowie die erforderlichen Maßnahmen zur Sicherstellung der Vergleichbarkeit der Messungen erarbeitet. Die Messungen werden anschließend unter Einsatz der innovativen Messmethoden (Spektroskopie, NGS und Massenspektrometrie) durchgeführt. Das Zusammenspiel der innovativen Messmethoden wird im Anschluss mit KI-Methoden ausgewertet und die Vergleichbarkeit der Ergebnisse mit den derzeitig amtlich anerkannten Methoden untersucht.
  • AP2
    Digitale Plattform
    • In AP2 wird eine digitale Plattform bereitgestellt, die den Austausch von Messdaten, Metadaten und Modellen ermöglicht. Hierfür müssen zunächst Schnittstellen und eine Infrastruktur für den Datenaustausch etabliert werden. Zudem werden mathematische Modelle entwickelt, die eine Prognose der Lebensmittelhaltbarkeit und -qualität auf Basis von Lebensmittelmess- und Sensordaten unterstützen sollen. Abschließend soll ein selbstlernender Digitaler Zwilling entwickelt werden, der anhand kontinuierlich erweiterter Datensätze eine Prognosefähigkeit, über den aktuellen und zukünftigen Zustand eines Lebensmittels bzgl. Lebensmittelhygiene, -qualität und -sicherheit entlang der Lieferkette bis zum Verzehr, ermöglichen soll.
  • AP3
    Verderb & Verbraucherschutz
    • Ausgewählte Szenarien werden im Realbetrieb demonstriert und anhand von Key Performance Indicators (KPIs) bewertet. Die Ergebnisse werden zusammen mit einem Expertengremium analysiert und anschließend veröffentlicht.

Die Förderung von Zukunftslabor2030 erfolgt aus Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages. Die Projektträgerschaft erfolgt über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im Rahmen der Förderung der Künstlichen Intelligenz (KI) in der Landwirtschaft mit dem Förderkennzeichen 281K126A20.